B2B-Shop: Standardlösung oder individuelle Plattform?
Wenn Preislogik, Kundengruppen und ERP-Integration entscheidend werden.
B2B-Shops haben andere Anforderungen als B2C. Kundenspezifische Preise, Freigabeprozesse und ERP-Anbindung entscheiden über Erfolg oder Frustration.
Was B2B-Shops besonders macht
- Kundenindividuelle Preise und Rabattstaffeln
- Freigabeworkflows für Bestellungen
- Integration mit Warenwirtschaft und ERP
- Wiederbestellung und Merklisten für Stammkunden
- Unterschiedliche Zahlungskonditionen pro Kunde
Wann ein Standardsystem reicht
Shopify B2B, WooCommerce oder Shopware Standard reichen, wenn:
- Preislogik überschaubar ist (wenige Kundengruppen)
- ERP-Anbindung nicht zwingend ist oder über Standard-Schnittstellen läuft
- Bestellprozesse linear sind (keine Freigaben)
Wann Sie individuell bauen sollten
Eine individuelle Plattform lohnt sich bei:
- Komplexer Preisfindung (Konditionsverträge, Staffelpreise, Sonderkonditionen)
- Tiefer ERP-Integration (bidirektionaler Datenaustausch)
- Mehrstufigen Freigabeprozessen
- Spezifischen Anforderungen an Produktkonfiguration
Die versteckten Kosten
Standardsysteme sind günstiger im Start, aber: Jede Anpassung an B2B-Spezifika kostet extra. Ab einem gewissen Komplexitätsgrad wird die Individuallösung wirtschaftlicher.
Vergleich auf einen Blick
Standard (Shopware, WooCommerce)
- Schneller Start
- Erprobte Basis
- Community & Support
- B2B-Features oft kostenpflichtig
- Anpassungen limitiert
- Plugin-Abhängigkeiten
Individuell
- Exakt passende Prozesse
- Tiefe Systemintegration
- Keine Plugin-Limits
- Höhere Einstiegskosten
- Längere Entwicklungszeit
Steffen Fasselt
Projektleiter
Wir analysieren Ihre B2B-Prozesse und empfehlen die passende Shop-Architektur.